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Professjubiläen im Kloster Oberzell

Elf Schwestern feiern 65 Jahre Ordenszugehörigkeit

Kloster Oberzell (POW) Elf Oberzeller Franziskanerinnen haben am Sonntag, 3. Oktober, in der Klosterkirche Sankt Michael ihr 65. Professjubiläum gefeiert. Das schreibt die Gemeinschaft in einer Pressemitteilung. Pater Josef Fischer von den Franziskaner-Minoriten beschrieb in seiner Predigt eine Melodie von fünf Tönen: den Tönen der Dankbarkeit, der Beweglichkeit, des Berührtbleibens vom göttlichen Krippenkind, der Weite und der österlichen Zuversicht. Die Jubilarinnen verkörperten diese fünf Eigenschaften. Generaloberin Schwester Dr. Katharina Ganz erklärte, es berühre sie, wie die Jubilarinnen dem Ruf Gottes gefolgt seien und diesen Schritt nie bereut hätten. Matthias Berthel begleitete den Gottesdienst an der Orgel. Mit den Schwestern feierten Gäste aus den Heimat- und Wirkungsorten der Frauen.

Schwester Ambrosiana Hierl (89) stammt aus Stadl im Landkreis Regensburg. Sie arbeitete als Handarbeitsschwester, Heimerzieherin und Altenpflegerin unter anderem im Elisabethenheim in Nürnberg sowie im Juliusspital und im Sankt Raphaelsheim in Würzburg. Seit April 2018 lebt sie im Franziskushaus in Oberzell.

Schwester Animata Ort (90) ist in Schneeberg im Landkreis Miltenberg groß geworden. Als Damenschneiderin arbeitete sie über 20 Jahre in Schnaittach und rund 25 Jahre in den Würzburger Konventen Sankt Hildegard und Sankt Burkhard. Sie lebt im Antoniushaus, dem Altenpflegeheim der Oberzeller Franziskanerinnen.

Schwester Berthilde Weiß (86) wuchs in Steinberg im Landkreis Schwansdorf auf. Ihre längste Station war München, wo sie von 1971 bis 1995 als Arbeitserzieherin lebte. Über 20 Jahre lang wirkte sie danach im Sankt Raphaelsheim in Würzburg. Im Mutterhaus in Oberzell, wo sie seit April 2018 lebt, packt sie bis heute im Haushalt des Konvents mit an.

Schwester Edelinde Defland (90) wurde in Brücken im Landkreis Kusel geboren. Rund 40 Jahre lang half sie Menschen in verschiedenen Lebenslagen als Krankenschwester. Ihre Einsatzorte waren unter anderem Kutzenberg und Monheim, aber auch das Juliusspital in Würzburg. Seit 2008 lebt sie im Antoniushaus.

Schwester Genovefa Schmitt (90) aus Pfändhausen im Landkreis Schweinfurt arbeitete als Krankenschwester unter anderem in Sankt Hildegard in Würzburg, in Schonungen, im Juliusspital und in Sankt Burkhard. Seit vier Jahren gehört sie dem Oberzeller Konvent Padua an.

Schwester Hermosila Müller (86) stammt aus Rannungen im Landkreis Bad Kissingen. Als Krankenschwester wirkte sie unter anderem in Steinweisen, Wolferstadt, Rattelsdorf, Wiesenfeld und Ebensfeld sowie in Oberzeller Einrichtungen wie dem Bildungshaus Klara. Seit rund zwei Jahren lebt sie im Mutterhaus in Oberzell.

Schwester Rosa Drescher (86) aus Schleerieth im Landkreis Schweinfurt ist erst seit wenigen Monaten wieder zurück in Deutschland. Sie lebte 60 Jahre lang in Südafrika, arbeitete als Gärtnerin in der Missionsstation der Oberzeller Franziskanerinnen und half den Menschen vor Ort bei der Selbstversorgung. Außerdem gründete und leitete sie ein Nähzentrum in Mbongolwane in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Seit Juli lebt sie im Antoniushaus.

Schwester Salesia Reußenzahn (89) aus Willanzheim im Landkreis Kitzingen hat in rund 30 Jahren als Krankenschwester im Würzburger Juliusspital viele Veränderungen in ihrem Beruf miterlebt. Nach ihrer Zeit in der Klinik übernahm sie Verantwortung im Mutterhaus für ihre Mitschwestern. Im Antoniushaus lebt sie nun seit März dieses Jahres.

Schwester Venantia Maier (89) wuchs in Soden im Landkreis Miltenberg auf. Sie lernte zunächst den Beruf der Erzieherin und bildete sich später zur Altenpflegerin weiter. Fast 20 Jahre arbeitete sie in München-Thalkirchen. Als Altenpflegerin wirkte sie später viele Jahre im Würzburger Sankt Raphaelsheim. Seit mehr als 20 Jahre lebt sie im Oberzeller Konvent Padua, übernimmt bis heute Pfortendienste und Haushaltsaufgaben.

Schwester Wiltrud Helldörfer (92) stammt aus Hungenberg im Landkreis Forchheim. Als Hausschwester und Erzieherin war sie 40 Jahre lang in Schnaittach im Einsatz. Nach Aufenthalten im Konvent Nazareth und im Mutterhaus lebt sie inzwischen im Antoniushaus.

Schwester Winifred Eckel (90) ist in Castell im Landkreis Kitzingen aufgewachsen. Die gelernte Schneiderin wirkte über 20 Jahre in Mömbris, danach 16 Jahre im Mädchenheim der Oberzeller Franziskanerinnen. Sie lebt heute im Konvent Padua und übernahm noch bis vor wenigen Jahren Schneiderarbeiten im Mutterhaus.

(4121/0980; E-Mail voraus)

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