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Warmer Applaus zum Abschied

Domkapitular Christoph Warmuth, langjähriger stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, verabschiedet – Neue Tätigkeit ab Herbst nach einer Sabbatzeit

Würzburg (POW) Auffallend lang anhaltenden Applaus hat Domkapitular Christoph Warmuth am Freitag, 26. März, erhalten: Bei einem Gottesdienst für die Bediensteten des Bischöflichen Ordinariats Würzburg wurde er im Kiliansdom als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge verabschiedet. Der 62-Jährige nimmt bis zum Herbst eine Sabbatzeit und wird sich dann einer neuen Aufgabe im Bistum widmen.

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Domkapitular Albin Krämer, seit Februar Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, erklärte, Warmuth habe sich seit März 1998 „mit viel Herzblut“ in der Hauptabteilung Seelsorge den Mitarbeitern und den ihm gestellten Aufgaben gewidmet. Bei seinem Tun habe er stets die vielfältigen Zusammenhänge, Hintergründe und Wechselwirkungen im Blick gehabt. Krämer bescheinigte Warmuth eine breite Vernetzung und ein umfassendes Wissen über die Diözese. „Du kennst unser Bistum.“ Bei allen Veränderungen, die in den vergangenen Jahrzehnten in Kirche und Gesellschaft geschehen seien, habe er sich immer den Herausforderungen gestellt. „Dabei hast Du immer im Zusammenspiel vieler nach Antworten gesucht.“ Warmuths Augenmerk habe dabei darauf gelegen, wie Kirche Antworten auf die Fragen der Menschen geben könne.

Für die Mitarbeitervertretung (MAV) lobte der stellvertretende Vorsitzende Burkhard Pechtl Warmuths Wirken. So habe er einen Leitungsstil gezeigt, der den Mitarbeitern Freude und Freiheit vermittelt und bei Konflikten stets nach einer gemeinschaftlichen Lösung gesucht habe. „Du hattest immer ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen und hast, wo es nötig war, Dich mit Deinem breiten Kreuz schützend vor Kolleginnen und Kollegen gestellt.“ Warmuth dankte für die freundlichen Worte und entschuldigte sich bei allen, die er in seinem Amt enttäuscht oder verletzt habe.

In seiner Predigt unterstrich Domkapitular Warmuth, dass die zentrale Herausforderung für die Zukunft sei, den Menschen den Horizont für die Realität Gottes offen zu halten. Auch wenn es im Leben immer wieder Stürme und Gegenwind gebe: „Jesus weiß um uns, auch jetzt.“ Vielleicht wolle er gerade in dem gesehen werden, was den Menschen aktuell Angst mache. „Jesus ist kein windiger Geist, er ist da“, betonte Warmuth. Das mache auch das diesjährige Misereor-Motto „Es geht! Anders.“ deutlich. Warmuth verwies auf die Noah-Erzählung im Buch Genesis. Diese deute darauf, dass es Vorgänge und Verhalten gebe, das keine Zukunft habe, das untergehen müsse und werde. Als aktuelles Beispiel nannte er den von Papst Franziskus kritisierten Klerikalismus. „Vieles muss untergehen, und erst, wenn wir darüber hinaus sind, gilt uns die Verheißung Gottes wieder, dass es eine Zukunft gibt.“ Insofern sei die Noah-Erzählung eine Mahnung. Alle, die in der Kirche engagiert seien, müssten sich bewusst sein, dass sie nicht „Herren des Glaubens“, sondern „Diener zur Freude“ seien. „Erst wenn das klar ist, kann sich die Botschaft des Evangeliums verwurzeln.“

Zur Person:

Christoph Warmuth stammt aus Klingenberg (Landkreis Miltenberg). Nach der Priesterweihe 1987 wirkte er als Kaplan in Garitz, Hessenthal-Mespelbrunn und Schweinfurt-Heilig Geist, ehe er 1990 Subregens am Würzburger Priesterseminar wurde. Von 1987 bis 1998 war er zudem ehrenamtlicher Diözesankaplan der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). Von 1990 bis 1999 war er auch Mitarbeiter des Fortbildungsleiters für die zweite Ausbildungsphase für Kapläne und Pastoralassistent(inn)en. Von 1991 bis 1997 gehörte Warmuth außerdem der Liturgiekommission an. 1998 wechselte er ins Bischöfliche Jugendamt und war bis 2006 Diözesan-Jugendpfarrer. 1999 wurde er Domvikar. Von 2000 bis 2006 engagierte er sich außerdem als Gemeindeberater. 2002 übernahm Warmuth die stellvertretende Leitung der Hauptabteilung Seelsorge. Von 2002 bis 2006 war er dort für die Jugendseelsorge Bereichsleiter. 2006 übernahm er die Leitung der Abteilung Gemeindeentwicklung. 2010 wurde er Domkapitular, außerdem Abteilungsleiter der Fremdsprachigen Missionen. Geistlicher Assistent des Diözesanrats war Warmuth von 2010 bis 2021.

mh (POW)

(1321/0313; E-Mail voraus)

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