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Bischof Martin Boucar Tine aus dem Senegal zu Gast in Gaukönigshofen

„Die Pandemie hat die Menschen sehr hart getroffen.“

Das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen ist gut im Senegal, das Land in Westafrika gilt als Vorzeigebeispiel dafür, dass ein Leben in Harmonie und Frieden möglich ist. Es ist „der Sockel, auf dem unsere Nation aufgebaut ist“, sagt Martin Boucar Tine, der Bischof von Kaolack, einem sehr ländlich geprägten Gebiet östlich der Hauptstadt Dakar. Ein stabiler Sockel kann helfen, wenn gewaltige Herausforderungen das Zusammenleben erschüttern. Zum Beispiel, wenn plötzlich eine weltweite Pandemie aufzieht. Anfang März 2020 wurden auch im Senegal die bekannten Maßnahmen ergriffen, für eine Weile galten Lockdown und Ausgangssperren. Obwohl die Infektionszahlen viel niedriger blieben als erwartet, betont Bischof Martin Tine:“ Die Pandemie hat die Menschen sehr hart getroffen, bis heute.“ Er denkt dabei besonders an die Begleiterscheinungen: „Die Menschen leben von der Frucht ihrer Arbeit. Wenn das nicht möglich ist, dann wird es sehr schwer.“ Als zum Beispiel die Grenzen zum Nachbarland Gambia geschlossen waren, fehlte den Menschen die Möglichkeit, ihre Produkte auf den Märkten dort zu verkaufen. Ausgerechnet in diesem Jahr war auch die Regenzeit schlecht ausgefallen, es herrschten Wasserknappheit und Dürre was die Ernten stark beeinflusst hat. Heute hat sich die Lage wieder gebessert. Nothilfe, auch Spenden aus Deutschland, überbrückte die schlimmsten Tage. In der sehr ländlichen Gegend Kaolack hilft die katholische Kirche den Menschen bei der Bewässerung ihrer Felder, den Getreidespeichern, aber auch mit Schulen und Krankenstationen.

Bischof Martin Boucar Tine feiert am 24. Oktober 2021 den Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Pfarrei Heilige Schutzengel und St. Jakobus der Ältere in Gaukönigshofen.

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