In der Nacht vom 31. Oktober 2025 hatten heftige Regenfälle massive Schlammlawinen und Sturzfluten aus den umliegenden Bergen ausgelöst. Das Wasser sei durch das Tal geströmt, habe Häuser und Infrastruktur zerstört und Todesopfer gefordert, schreibt Priorin Schwester Rosa Pascal in einem Brief. Es sei den Schwestern und dem Krankenhauspersonal gelungen, alle Patientinnen und Patienten rechtzeitig in das Kloster zu evakuieren. Die Krankenhauseinrichtungen seien schwer beschädigt, der Generator weggespült und die umliegenden Strommasten umgestürzt, das Gelände mit Schlamm, Steinen und entwurzelten Bäumen übersät. „Nur zwei Tage vor der Katastrophe hatte das Gesundheitsministerium eine Bewertung abgeschlossen, die unseren Status als Überweisungskrankenhaus mit einer Kapazität von 75 Betten – dem größten im Tal – bestätigte. Zu unseren Dienstleistungen gehören ambulante und Notfallversorgung, Geburtshilfe und Kindergesundheit, zwei Operationssäle, stationäre und Überweisungsdienste, Fachkliniken und gemeindenahe Sozialarbeit“, schreibt Pascal. Das Bistum hoffe, mit der Spende einen Beitrag zur dringenden Unterstützung der Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen sowie der missionarischen Arbeit leisten zu können, schreibt Bischöflicher Finanzdirektor Gerald Düchs. Er dankt den Schwestern auch im Namen von Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran für ihren „unermüdlichen Einsatz und für den verantwortungsvollen und engagierten Dienst“. Wer das Hospital unterstützen möchte: Missions-Prokura Tutzing, Kreissparkasse München Starnberg, IBAN DE72 7025 0150 0430 5709 86, BIC BYLADEM1KMS, Stichwort: Chesongoch Hospital.
(0726/0160; E-Mail voraus)
