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Feuerwerk bei der Einfahrt im Hafen

Jugendliche aus der Diözese Würzburg im brasilianischen Partnerbistum Óbidos herzlich empfangen – Feier zu Ehren der heiligen Anna gleich bei der Ankunft

Óbidos/Würzburg (POW) Punktgenau zur Feier zu Ehren der heiligen Anna sind die 74 Weltjugendtagspilger aus dem Bistum Würzburg in der brasilianischen Partnerdiözese Óbidos am 14. Juli eingetroffen. Zeitgleich mit ihrer Ankunft im Hafen von Óbidos wurde eine riesige Statue, die die heilige Bistumspatronin Anna mit ihrer Tochter, der Gottesmutter Maria, zeigt, auf einem Boot in den Hafen gebracht und mit einem prächtigen Feuerwerk empfangen. Die Unterfranken bekamen so einen ersten Eindruck von der Volksfrömmigkeit im Partnerbistum Óbidos am Amazonas.

Am Tag zuvor hatte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Jugendlichen mit einem Reisesegen im Würzburger Neumünster verabschiedet. Von Frankfurt am Main flogen sie dann über Rio de Janeiro nach Santarém. Den letzten Abschnitt der Reise legten sie mit einem Schnellboot auf dem Amazonas zurück. Als sie in Óbidos an Land gingen, hatten sie 32 Stunden Anreise hinter sich. Bischof Hofmann bricht am 16. Juli nach Brasilien auf.

Bischof Bernardo Johannes Bahlmann von der Partnerdiözese Óbidos begrüßte die Unterfranken mit herzlichen Worten. Anschließend schlossen sie sich der Prozession an, die durch bunt geschmückte Straßen vom Hafen zum Platz vor dem Dom führte. Gemeinsam mit ihnen gingen über 1500 Christen, die aus den umliegenden Gemeinden in die Bistumsstadt gekommen waren. Unter ihnen waren auch die Jugendlichen aus dem Bistum Óbidos, die nächste Woche gemeinsam mit den deutschen Weltjugendtagspilgern nach Rio de Janeiro reisen werden. Als erste gemeinsame Aktion trugen die Jugendlichen ein Kreuz, ein Bildnis der Muttergottes und die Weltjugendtagsfahne durch die Straßen. „Viva Santa Anna" hallte dabei immer wieder durch die Straßen. Ganz begeistert vom herzlichen Willkommen und der Atmosphäre bei der Prozession zeigte sich Alexander aus Kleinostheim. „Das ist echt ganz anders als bei uns, vielleicht sollten wir unseren heiligen Laurentius beim Pfarrfest auch über den Main schippern lassen“, meinte der Jugendliche.

Bei der Prozession wurde auch eine 300 Jahre alte Statue der heiligen Anna in einem Glasschrein mitgetragen. Sie stammt aus der Zeit, als die Franziskaner in Óbidos die Missionsstation Santa Anna gegründet hatten. In den kommenden zwölf Tagen wird der Schrein durch die Gemeinden des Amazonasbistums reisen und dort gefeiert.

Den offiziellen Festgottesdienst erlebten die Würzburger am Ende der Prozession. Auf dem Platz vor dem Dom war eine große Altarinsel aufgebaut. Bischof Bahlmann ging in seiner Predigt, die auch auf Deutsch übersetzt wurde, auf den Sinn des Weltjugendtages ein. Für die Würzburger konzelebrierte Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher. Um 23 Uhr war die große Messe zu Ende, und die Pilger kamen, sichtlich müde und erschöpft, zu ihrem Abendessen. „Ein bisschen kitschig und ein bisschen lang war das jetzt schon", fand Doro aus Würzburg. Den freien Vormittag am Dienstag will sie dazu nutzen, um die vielen Eindrücke der langen Reise und des für deutsche Verhältnisse ungewöhnlichen Gottesdienstes zu verarbeiten.

Aus Óbidos/Brasilien berichtet Burkard Vogt (POW)

(2913/0764; E-Mail voraus)

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