Würzburg (POW) Spenden in Höhe von jeweils 1500 Euro hat der Diözesanverband Würzburg des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) auf seiner Delegiertenversammlung Anfang November an drei verschiedene Projekte überreicht: an SOLWODI, die Kinderklinik am Mönchberg und eine Frauengruppe in Ruanda, heißt es in einer Pressemitteilung.
SOLWODI setzt sich für Frauen mit Migrations- und Fluchtkontext ein, die Not und Gewalt erfahren haben. Der Verein unterhält in Würzburg und Gemünden eine Fachberatungsstelle sowie in ganz Unterfranken verschiedene Schutzwohnungen. Margarete Kirch, Leiterin der Fachberatungsstelle in Würzburg, dankte für die Geldspende. Sie werde für Aktivitäten eingesetzt, bei denen Frauen und ihre Kinder wieder Freude und Hoffnung erfahren können.
Dr. Andreas Krefft, Dekan des Dekanats Rhön-Grabfeld, berichtete anschaulich von einer nach dem Vorbild des KDFB gegründeten Frauengruppe in Ruanda. Die Geldspende des KDFB in Würzburg unterstütze die Ausbildung von Frauen zu Schneiderinnen und die Anschaffung von Nähmaschinen, um sich als Frauen den eigenen Lebensunterhalt verdienen zu können. Die Frauengruppe ist ein Teilprojekt der Aktion „Abana Baseka“ des Dekanats Rhön-Grabfeld.
Simon C. Kuttenkeuler, Vorsitzender des Vereins Kinderklinik am Mönchberg, nahm die Spende für diesen entgegen. In seiner Dankesrede wies er vor allem auf die finanziell schwierige Lage der Geburtenstation der Missioklinik hin, die eng verknüpft sei mit der Kinderklinik. Der KDFB in Würzburg gründete 1907 den „Verein zur Kinderpflege Stadtbezirk Mönchberg“ zur Bekämpfung von Säuglingssterblichkeit. Aus diesem Verein heraus entwickelte sich die heutige Kinderklinik als wichtige Säule zur medizinischen Versorgung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in ganz Unterfranken. Jedes Jahr unterstützen auch viele Ortsgruppen des Frauenbundes im Diözesanverband Würzburg diese wichtige Arbeit mit einer Geldspende.
Der KDFB unterstützt in Würzburg nach eigenen Angaben seit über 120 Jahren Frauen in allen Lebenslagen. Er setzt sich ein für Gleichberechtigung und Bildung. Darüber hinaus setzt er Themen in den Fokus der Öffentlichkeit, die eine breite Lobby in der Gesellschaft vermissen. Weitere Informationen im Internet unter www.frauenbund-wuerzburg.de.
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