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Hilfe für Óbidos und Mbinga

Pfarreien im Bistum Würzburg unterstützen Partnerbistümer Mbinga und Óbidos in der Coronakrise mit Spenden – Film über die Arbeit des Krankenhausschiffes „Papa Francisco“ bei der AV-Medienzentrale erhältlich

Würzburg/Hirschfeld/Johannesberg/Lohr (POW) Die Corona-Epidemie hat in den Würzburger Partnerbistümern Mbinga (Tansania) und Óbidos (Brasilien) massive Auswirkungen auf das Leben der Menschen. „Ich sitze in meinem Zimmer und arbeite ein Nothilfeprojekt nach dem anderen aus“, schrieb Cornelia Warsitz, ehemalige Bildungsreferentin in der Diözesanstelle Mission-Entwicklung-Frieden des Bistums Würzburg, Ende Mai aus Óbidos. Brasilien ist von der Pandemie besonders stark betroffen. Auch in Mbinga verschärfe sich die Situation, berichtete Father Raphael Ndunguru, Direktor des diözesanen Krankenhauses von Litembo. Viele Gemeinden im Bistum Würzburg rufen zum Spenden auf, um den Partnerbistümern bei der Bewältigung der Krise zu helfen.

Eine große Kleidersammlung wird beispielsweise im Landkreis Main-Spessart organisiert. „Der gesamte Erlös geht an unsere Partnerdiözesen Mbinga und Óbidos für Lebens- und Gesundheitsmittel“, sagt Johannes Weismantel, Geschäftsführer des Diözesanbüros Main-Spessart. Rund 90 Prozent der Gemeinden würden sich beteiligen. Die gesammelten Kleiderspenden werden dann am Freitag, 19. Juni, von 15 bis 18 Uhr in Arnstein sowie am Samstag, 20. Juni, von 8 bis 12 Uhr in Gemünden, Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld angenommen. Seit 2001 organisiere er zweimal jährlich Altkleidersammlungen im Dekanat, sagt Weismantel. „Insgesamt haben wir so seit 2001 über 370.000 Euro für Hilfsprojekte weltweit ausgeschüttet.“ Doch eine Aktion, die zeitgleich im ganzen Landkreis Main-Spessart stattfindet, erlebe er zum ersten Mal. Er dankt allen Helferinnen und Helfern in den Pfarrgemeinden und an den Sammelstellen sowie allen, die Sammelgut zur Verfügung stellen. Allein in Birkenfeld mit rund 2100 Einwohnern seien circa 20 Ehrenamtliche mit vier Traktoranhängern unterwegs, um die Spenden einzusammeln, erzählt er als Beispiel.

Dass auch mit kleinen Aktionen viel Gutes getan werden kann, zeigt das Beispiel der Pfarrei Sankt Kilian in Hirschfeld (Dekanat Schweinfurt-Süd). Hier wurden bei einem Fastenessen insgesamt 400 Euro für das Litembo-Hospital in Mbinga gesammelt. Dort wird derzeit eine Labor- und Krankenpflegeschule gebaut. Das Projekt werde für die ganze Region „ein echter Gewinn in Sachen Ausbildung und für unser Krankenhaus“ sein, schreibt Direktor Father Raphael Ndunguru in einem Brief an Pfarrer Stefan Eisert. „Ohne die Menschen, die sich so sehr für uns einsetzen, wie Ihr es tut, sähe unsere Arbeit für Litembo sehr anders, auf einem sehr viel niedrigeren Level, aus. Dafür bin ich und auch die Menschen in Litembo Euch sehr dankbar.“

Unterstützung für das Litembo-Hospital gab es auch aus der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Maria und Johannes der Täufer, Johannesberg“. Auf einen Hilferuf von Father Ndunguru zum Beginn der Corona-Epidemie hin wurden hier spontan 3180 Euro an Spenden gesammelt. „Das Litembo-Hospital ist das einzige Krankenhaus der Diözese Mbinga im Süden von Tansania“, schreibt Pfarrer Nikolaus Hegler. Zur Verbesserung der intensivmedizinischen Maßnahmen fehlten insbesondere Schutzmasken und Schutzkleidung für das medizinische Personal. „Denken wir aneinander, beten wir füreinander und setzen wir uns ein, damit den Menschen im Süden Tansanias gut geholfen werden kann.“ Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft (www.kirche-glattbach-johannesberg.de/48-aktuelle-informationen/2073-helfen-sie-bitte-dem-litembo-hospital).

Ende Mai ist in Óbidos das Krankenhausschiff „Barco Hospital Papa Francisco“ ausgelaufen, um entlegene Gemeinden im Bistum aufzusuchen. Über die Arbeit des Krankenhausschiffes informiert ein rund 30-minütiger Film, der über das Medienportal der AV-Medienzentrale des Bistums Würzburg (medienzentralen.de/medium45256/Ein-Hospital-auf-dem-Amazonas) verfügbar ist.

Wer den Menschen in den Partnerbistümern Mbinga und Óbidos helfen möchte: Die Diözese Würzburg unterstützt die Projekte „Óbdios Gesundheit“, „Óbidos Lebensmittel“ sowie „Mbinga Gesundheit“ und leitet Spenden an die Verantwortlichen vor Ort weiter. Spendenkonto: Diözese Würzburg, Liga Bank, IBAN DE67 7509 0300 0003 0000 01, BIC GENODEF1M05, Verwendungszweck: 20600 + „Projektname“ + „Spenderadresse“.

sti (POW)

(2520/0616; E-Mail voraus)

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