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Mobile Klinik hilft 1395 Patienten

Mobile Klinik des Krankenhauses von Litembo besucht westlichen Teil des Partnerbistums Mbinga – Armut und Stress als Risikofaktoren für die Gesundheit

Mbinga/Würzburg (POW) Rund eine Woche ist ein Team des Krankenhauses von Litembo im Sommer mit der Mobilen Klinik zu Krankenstationen und Gesundheitseinrichtungen im Partnerbistum Mbinga (Tansania) gefahren. Diesmal wurden insgesamt 1395 Patientinnen und Patienten in der Region am Njassa-See mit den Außenstationen Nangombo, Makwai, Mango, Nkile, Lundu und Lundumato behandelt. „Die Arbeit der Mobilen Klinik ist sehr wichtig. Sie klärt auf, sie setzt Präventivmaßnahmen gegen Corona und andere Infektionskrankheiten um und behandelt die Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit haben, zum Arzt zu gehen“, schreiben Father Raphael Ndunguru, Leiter des diözesanen Krankenhauses von Litembo, und Medizinstudent Timon Schnabel (Köln). Zum medizinischen Team gehörten Internist Dr. Dennis Ngatemelela, Radiologe Dr. Maurus Ndomba, Augenarzt Dr. Daniel Kirumbi, Zahnarzt Kevin Mrope sowie Schnabel.

Ndunguru und Schnabel berichten in ihrem Brief von einigen Neuerungen in den besuchten Außenstationen. So wurde etwa in Makwai mit Hilfe von Spenden und der Unterstützung der Diözese Mbinga ein neues Gebäude errichtet. „Die Vision dieser noch sehr kleinen Dispensary ist es, eines Tages dort eigene kleine Operationen durchführen zu können.“ Auf dem Gelände der Pfarrei Nkile wurde mit Unterstützung der Diözese Würzburg ein Pastoralzentrum errichtet, in dem es neben einem Versammlungsraum auch einige Gästezimmer gibt. Auch in Lundumato konnte dank kirchlicher Unterstützung ein neues Gebäude errichtet werden.

Die Armut, in der die Menschen lebten, gehe in vielen Fällen auf Kosten ihrer Gesundheit. Aufgrund der harten Arbeit und der schwierigen Umstände litten viele Menschen an Stresssymptomen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Kopfschmerzen und Verspannungen. So habe beispielsweise der Internist Ngatemelela bei den Untersuchungen eine auffällige Häufung von Patienten mit Bluthochdruck festgestellt. Das sei seiner Ansicht nach auch auf den steigenden Stress und psychische Probleme zurückzuführen. Zudem seien viele Augenkrankheiten einfach und schnell zu behandeln, könnten unbehandelt jedoch zur Erblindung führen. „Die Patienten sind sehr dankbar über den Service und die zuvorkommende Versorgung, die die Ärzte doch vor einige Schwierigkeiten stellt. Die Patienten gehen meist erst zum Arzt, wenn die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten ist. Teilweise ist der Grund für die späte Versorgung, dass die Menschen kein Geld für den Transport in die Klinik haben. Deshalb probieren wir, die Menschen viel früher zu erreichen“, beschreiben Ndunguru und Schnabel.

Im Krankenhaus in Litembo wurde laut Klinikleiter Ndunguru im August mit den Coronaschutzimpfungen begonnen.

Diözesane Gesundheitsabteilung (Diocesan Health Department)

Das Team der Diözesanen Gesundheitsabteilung ist für die 18 Gesundheitseinrichtungen der Diözese Mbinga verantwortlich: drei Krankenhäuser (Litembo, Lituhi am Njassa-See und Ruanda), sechs Gesundheitsstationen und neun Krankenstationen. Auf dem Gelände der Diözese in der Stadt Mbinga gibt es neben einer Krankenstation die diözesane Apotheke, die für die Versorgung aller diözesanen Gesundheitseinrichtungen mit medizinischen Produkten zuständig ist. Weitere Informationen gibt es bei der Diözesanstelle Weltkirche.

Spendenkonto: Empfänger „Diözese Würzburg Weltkirche“, Liga Bank, IBAN DE40 7509 0300 0603 0000 01, BIC GENODEF1M05, Verwendungszweck „Mobile Klinik Litembo Hospital“.

(3921/0925; E-Mail voraus)

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