Diözesanstelle
WELTKIRCHE
Kilianeum
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Dokumentarisches Projekt „FÜNF GESCHICHTEN“
„FÜNF GESCHICHTEN“
begleitet von Solovioline von Myroslava Kotorovych.
Deutschland hat eine große Zahl ukrainischer Flüchtlinge aufgenommen, die vor dem Krieg geflohen sind. Dank dieser Möglichkeit konnten viele von ihnen der unmittelbaren Begegnung mit den Schrecken und der Grausamkeit des Feindes entgehen.
Doch nicht alle hatten dieses Glück.
Unser Projekt „FÜNF GESCHICHTEN“ ist ein Zeugnis ukrainischer Gläubiger – Mitglieder der ukrainischen Gemeinden in Bamberg und Würzburg – die sich heute in Sicherheit befinden, jedoch in ihrer Heimat schmerzvolle Erfahrungen durchleben mussten.
Diese aufgezeichneten persönlichen Geschichten werden von Pfr. Ivan Sokhan und Mariana Stetsenko vorgetragen. Philosophische Tiefe erhält das Projekt durch das Violinespiel von Myroslava Kotorovych, die für „Fünf Geschichten“ Präludien von Johann Sebastian Bach (in Bearbeitung für Solovioline) sowie die „Exlibris“ der ukrainischen Komponistin Hanna Havrylets ausgewählt hat.
Ziel des Projekts ist es in erster Linie, dem deutschen Publikum für seine Solidarität und Unterstützung zu danken und zugleich die Menschen zu stärken, die schwere Prüfungen durchlebt haben. Denn jede erzählte Geschichte, jede geteilte Erinnerung erhält so die Chance auf schnellere Heilung.
Wir möchten außerdem zur Einheit und Entschlossenheit der Gesellschaft im Widerstand gegen das totalitäre Böse beitragen.
Unser Projekt ermöglicht, schwierige Erlebnisse sowohl durch Musik als auch durch das gesprochene Wort zu reflektieren und innerlich zu verarbeiten.
Das abschließende Wort des Trostes und der Hoffnung aus dem Evangelium soll allen Anwesenden Stütze und Kraft geben.
Myroslava Kotorovych – Violinistin, Verdiente Künstlerin der Ukraine.
Sie verbindet ihre solistische und pädagogische Tätigkeit:
Dozentin an der Nationalen Musikakademie der Ukraine (NMAU) in Kyjiw sowie Lehrerin für Violine an der Internationalen Ukrainischen Schule in Vilnius.
Im Jahr 2013 gründete sie das Kammerensemble „Artehatta“, das junge talentierte Musiker vereint.
Während des Krieges trat das Ensemble bereits zweimal in Deutschland auf – im Beethoven-Haus in Bonn (Aufnahme des Projekts „Diabelli Today“) sowie mit einem Konzert in Bremen. Im Jahr 2022 fanden Myroslava und ihre Tochter Zuflucht in Bamberg. Im November 2023 zogen sie nach Litauen, wo Myroslava eine Stelle als Orchestermusikerin beim Litauischen Nationalen Symphonieorchester (LNSO) erhielt.



